Plattenspieler

Die Ära des Plattenspielers begann mit der Erfindung des Grammophons, das noch stromlos mit Hilfe einer Kurbel angetrieben wurde und aus dessen Trichter die Musik von der sehr kurzlebigen Nadel übertragen wurde. Der nachfolgende Plattenspieler wurde elektrisch angetrieben. Zunächst legte man die schwarzen Platten aus Schellack, welche sehr zerbrechlich waren, auf. Später kamen die noch heute bekannten Schallplatten in kleiner Form, die sogenannten Singles, die auf jeder Seite ein Lied beinhalteten und als Langspielplatten mit mehreren Liedern auf jeder Seite, auf den Markt. Sie waren immer noch schwarz, aber aus dem nicht mehr ganz so empfindlichen Vinyl.

Die Musik vom Plattenspieler war zunächst noch in Monoton zu hören; später erhielt man Stereoqualität und damit einen schon wesentlich besseren Klang aus zwei Lautsprechern. Wies die Platte einmal einen Kratzer auf, was schnell mal durch Fremdeinwirkung geschehen konnte, gab der Plattenspieler diesen ganz deutlich in Form von Missklängen wider.

Plattenspieler baute man zunächst meistens in Musiktruhen ein, die oft mit dem Radio zu einer Einheit im Handel erhältlich waren und hauptsächlich zur Wohnzimmereinrichtung passen sollten. Später erfand man tragbare Geräte, die überallhin mitgenommen und aufgestellt werden konnten. Zur Zeit der späteren sogenannten Musiktürme bildete der Plattenspieler den Abschluss verschiedener Audiogeräte, die kompakt zu einer Anlage zusammengefasst waren und einzeln ausgetauscht werden konnten.

Komfortable Plattenspieler konnten mehrere Platten auf einmal tragen, die mit Hilfe des Plattenwechslers automatisch nach und nach auf den Musikteller gelegt wurden. Auch heute noch gibt es für die in der Jugend angesammelten Schallplatten zum Abspielen geeignete Plattenspieler. Und auch die Grammophone werden gerne noch für Dekorationszwecke in das Wohnzimmer gestellt.

Ebenfalls sehr wichtig für das perfekte Klang-Erlebnis sind einwandfreie Tonarme, denn Sie gelten als Herzstück jedes Plattenspielers. Deshalb unbedingt die Tonarme überprüfen und nicht gleich einen komplett neuen Plattenspieler kaufen, wenn dieser mal streikt.

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