Archiv für die Kategorie „Musik“

Neuss im Geschwister-Scholl-Haus mit SNOK und Vageenas am 17.11.2001

Montag, 21. Dezember 2009

Horror!!!!!!! Ich musste fahren an diesem Tag. Und nach dieser Tour hätten wir uns eher in Murphys Law umbennen sollen. Zuerst fuhr ich auf dem Weg vom Proberaum zur Autobahn fast in einen St.Martinszug. Ich muss dazu sagen, dass wir den 17.November hatten. Welche Hinterweltler feiern an so einem Tag noch Sankt Martin. Dass ist ja wie ein Karnevalstug am Karfreitag. Ne, Ne so Dörfer am Arsch der Welt scheinen echt von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.
Naja, nachdem wir endlich auf der Autobahn waren, fuhr ich zum Pissen auf ´nen Rastplatz und da kamen wir dann in Kontakt mit der exekutiven Staatsgewalt. Die suchten nach irgendwelchen Drogen und Alkoholspuren in unseren Körpern und Wagen. Und hielten uns mit dämlichen Fragen tierisch lang vom Weiterfahren ab. Im Endeffekt haben sie nichts gefunden. Die muss man doch echt mit der Nase drauf stoßen. Damit war aber noch lange nicht Ende. Nein, ich bin noch über 1 Stunde durch Neuss gefahren und hab dieses Scheiß Jugendheim nicht finden können. Ich hätte kotzen können so wütend war ich. Eine Stunde bin ich durch dieses Kaff gefahren, immer im Kreis. Zum Glück hab ich den Hans dann noch irgendwann verloren. Das Chaos war perfekt. Ich wollte die Nina schon zum nach Hause fahren überreden, aber dann hat uns ein Typ im Sonnenstudio den Weg gesagt, die Dinger haben also doch was gutes.
Naja, Zugang zum JH hab ich mir über die Feuertreppe verschafft, da keiner die Tür aufgemacht hatte. Zum Glück gings dann Bergauf. Sehr nette Leute da. Die Verpflegung war in Ordnung. Die erste Band, Snok, fand ich wohl etwas langweilig. Wir haben meiner Meinung nach unseren besten Auftritt hingelegt, und es hat richtig Bock gemacht. Die Vageenas waren auch sehr gut. Alles in allem war es also doch noch ein guter Abend geworden. Wir hatten sehr viel Spaß mit den Vageenas und den anderen Anwesenden. War auch bestimmt nicht das letzte mal, dass wir mit denen gespielt haben.
Der krönende Abschluß des Abends war dann so ein Typ bei uns am Proberaum. Die ganze Karre hatte ich voller Kram. Ich wollte nur vor den Proberaum fahren, für den ich Miete zahle. Doch leider Gottes war in dem Wix-Drecks-Scheiß-Hippieladen Halle Luja so eine schwule Popperdisco. Und so ein Popperarsch durfte Parkplatzwärter sein. Endlich mal ein bisschen Macht zu haben, schien den Jungen in seinem Denken zu beeinflussen. Der wollte mich nicht auf den Parkplatz vorm Proberaum fahren lassen. Nachdem ich ihm mehr als deutlich erklärt hatte, das ich hier Mieter bin und er nur ein kleiner Dödel, der mal Parkplatzbewacher sein darf, war er immer noch nicht dazu bereit. Ich war gerade dabei zu vergessen, dass ich Pazifist bin und malte mir aus wie ihme am besten die Fresse polieren kann, als der Martin angefahren kam und ich mich entschloß jetzt besser abzuhauen.(Anm. Martin: Haste Angst vor mir?) Nochmal Glück gehabt du armer Pisser, nächstes mal fahr ich dich um. Naja trotz des vielen Ärgers, war das Konzert gut und ich bedanke mich bei den Veranstaltern und den Vageenas.

Düsseldorf im AK47 mit Duane Peters and the Hunns am 15.11.2001

Montag, 21. Dezember 2009

Nachdem wir im April schonmal mit den Lower Class Brats und Skint im AK 47 in D´Dorf gespielt hatten, folgte am Donnerstag den 15.11 der zweite Aufrtitt in der Kiefernstrasse. Der Nico hatte uns damals angeboten nochmal gegen Ende des Jahres mit ´ner bekannteren Band dort spielen zu dürfen. Er war also der Meinung, dass unser Sound ganz gut zum abgefuckten 77″ Sound der Hunns passen würde. Am Anfang war ich davon ja nicht so überzeugt, aber ich muss da meine Meinung doch mal korrigieren.
An diesem Tag war es wirklich mal wieder arschkalt in Deutschland und die Zentralheizung der Kiefernarena ist leider kurzfristig kaputt gegangen.So warteten wir frierend auf Hans und Christine, die sich auf dem Weg von der Uni zum AK tierisch verfranzt hatten. Ja irgendwann kamen sie dann doch noch an und wir konnten einen sehr gelungenen Soundcheck hinlegen, während dem das zahnlose Tattoowunder, Duane Peters, eine starke Tanzeinlage, mit Jojo, vor der Bühne brachte. Die Hunns waren tierisch nette Jungs, und weil sie so nett waren, mussten sie leiden. Ich widmete mich meinem Hobby und erzählte den Hunns mein ganzes Leben. Tja die meinten aber ich wär nicht so schlimm, immerhin waren sie schon 4 Wochen mit Duane Peters auf Tour. Leider waren auch die Hunns, genau wie meine Person, dem Alkohol abgeneigt. Das endete darin, dass ich mir mit denen im 100m2 Backstage tierisch die Kaffeekante gab. Mir machte das wohl mehr aus als denen, immerhin trinken die 15 Kannen Red Bull am Tag. Mein Puls lag jedenfalls bei 300.
Unseren Auftritt fand ich nicht so toll. Dafür war der Laden mit 120 zahlenden Gästen brechend voll. Naja zu viele Verpatzer auf unserer Seite, näher geh ich darauf nicht ein. Duane Peters fand uns gut, aber der ist auch ein sehr höflicher Mensch. Die Hunns waren richtig geil, Duane Peters kann alles. Wenn ich mit 40 Jahren noch so fit bin, dann schüttel ich mir selber die Hand. Alles in allem war es wieder mal ein sehr lustiger Abend in der Düsseldorfer Bronx. Und ich hoffe mal auch nicht der letzte Auftritt im AK machen immer sehr viel Spaß, besonders mit so netten Leuten wie den Hunns oder LCB. Da kann so einer wie der Nobbi sich mal ´ne Scheibe abschneiden.

Schools-Out-Party in Kempen im Campus am 6.7.2001 mit Capricorn, die Krönung und South of Sanity

Montag, 21. Dezember 2009

Jugendheim-Punk, Yeah! Wo haben wir uns da reinziehen lassen? Als wir ankamen, warteten die anderen Bands wohl schon lange auf uns und vor allem auf mein Schlagzeug. Haben wohl sonst nix zu tun.
South of Sanity waren uns ja schon ein Begriff. Aber auch bei den anderen beiden hatten wir nix verpasst: Langweiliger Pop-Rock. Die anderen Bands hatten zum Publikum höchstens ihre Freundinnen und Eltern beigetragen, so dass unsere Anhängerschaft ca. 3/4 der anwesenden 70 Leutchen stellte, die die anderen Bands dann auch lieber ignorierten. South of Sanity coverten sich durch Green Day usw., stimmten zwischen jedem ihrer Lieder noch mal einer ihrer 2 Gitarren pro Gittarist und waren sonst auch ganz wichtig! Schützenfest-Rock zum Tanztee im Altenheim!
Uns hatte man durch geschicktes Taktieren ans Ende verfrachtet und die Krönung hatten auch schon mal vorsorglich ihre Verstärker von der Bühne genommen. So durften wir dann über die teure Technik von South of Sanity spielen. Alkohol, technische Probleme (kein Strom) und schlechter Sound bescherten uns und unseren Zuschauern dann ein ziemlich zerfahrenes Set.
Egal!

Bochum im Zwischenfall am 20.6.2001 mit D.O.A.

Montag, 21. Dezember 2009

D.O.A. sind eine der vielen Punkrocklegenden, die jeder mindestens vom Namen kennt, kommen aus Kanada und waren Anfang der Achziger eine der Begründer des Hardcore-Punks. Nun sind se alt, waren aber sehr nett und haben uns fast über ihr gesamtes Equipment spielen lassen. Nur der Hocker war wohl das Heiligtum des Schlagzeugers, so das ich auf zwei Cola-Kisten sitzen musste. Egal, hat trotz dauerndem nach Hinten rutschen irgendwie geklappt.
Zum Veranstalter will ich hier eigentlich nicht viel sagen, nur soviel, dass man uns nicht gerade gut behandelte. Dabei geht’s mir nicht ums Geld, sondern einfach um die Art und Weise. Man merkte schnell, dass das ganze absolut nix mit Punkrock zu tun hatte, sondern sehr professionell und unfreundlich von Statten ging. Hintenrum habe ich dann auch erfahren, wir wären ‚geschäftsschädigend’ gewesen, da Leute bei uns raus gegangen sind und sich ihr Bier draußen gekauft haben! Danke, was netteres kann man über eine Punkband gar nicht sagen!
Dank der Behandlung, hat das ganze auch wenig Spaß gemacht. D.O.A. fand ich dann persönlich nicht so umwerfend, den meisten der ca. 150 Leuten, hat’s aber gut gefallen. Nach dem Konzert noch schnell von D.O.A. verabschiedet, ein paar Demos verkauft und ab nach Hause.

Hardcore-Helps-Festival in Moers im Südring am 9.6.2001 mit Southpaw, Frische Muscheln, Golden Cockring, Radical Rubbish und Hall of Shame

Montag, 21. Dezember 2009

Diesmal stand ein Benefiz-Festival für krebskranke Kinder auf dem Programm. Als wir ankamen traute ich meinen Augen nicht: Vorm Süden war ein Volksfest mit Kaffee, Kuchen und Hüpfburg im Gange. Der Trike-Club mit einem Boss der stark an Obelix erinnert trugen genauso wie diverse Sprayer, die ihre Werke versteigern ließen, ihren Teil zum guten Zweck bei. Und wir mittendrin. Als Essen gab es Kuchen, Teilchen und Berliner, sowie zig anderen Süßkram (hab ich noch ne Woche von gegessen).
Als das Fest seinem Ende zuging begannen Southpawn mit ihrem Soundcheck, der mehr als eine Stunde dauerte und dank ihres Hare-Krischna-Hardcores auch ziemlich nervte. Eine Stunde Soundcheck für ne halbe Stunde Konzert!? Außerdem haben die Jungs meinen Schlagzeughocker mitgenommen, so dass er jetzt mit ihnen auf Erlösungssuche durch Indien ist. Mein armer, kleiner Hocker! Danach spielten Frische Muscheln – Deutschpunk von ganz unten, und sehr lustig. Dann wurde es katastrophal! Was soll ich auch schreiben. Eigentlich alles ganz normal: Ein Teil von uns wieder sehr besoffen, andere (oder einer!!) redeten viel Scheiße, ein bisschen Rumgerotze…
Nach uns kamen dann Goldenen seine Penisringe, gewohnt gut und nach ihnen gaben uns dann unsere Kumpels von Raddical Rubbish ihren Old-School-Hardcore auf die Ohren. Hall of Shame waren dann nix für meinem Geschmack. Frickeliger Hardcore, experimentell und langweilig.
War an dem Abend sonst noch was??

Düsseldorf im AK47 am 18.5.2001 mit Skint und Lower Class Brats

Montag, 21. Dezember 2009

An diesem Abend sollten die Disasters das alt-ehrwürdige AK beehren (oder schänden?). Hier haben wir alle schon einige geile Konzerte gesehen und den Laden mitten auf der früher komplett besetzten Kiefernstraße ist wirklich eine Institution. Immer faire Preise, billiges Bier und gute Atmosphäre. Punkrock eben. Seit kurzem macht nun Nico hier auch Konzerte und hat bis jetzt schon einige Knaller ins AK gelockt. Nun gut, genug der Vorrede, rein ins Geschehen:
Lucas hat schon auf der Hinfahrt seinen Anspruch auf den Titel ‚Ober-Katastrophe’ untermauert, indem er beinahe 2/3 der Band ausgelöscht hätte. Fröhlich Kirchenlieder singend, wechselte er im völligen Vertrauen auf den lieben Gott auf der Autobahn kurz vor Düsseldorf die Spur, ohne sich weiter an den dort fahrenden Fahrzeugen zu stören. Na ja, der liebe Gott wollte uns wohl auch nicht bei sich haben und so konnte ich durch meinen heldenhaften Griff ins Lenkrad den Crash abwenden. Pech gehabt!
Als wir ankamen waren die Iren von Skint und die Lower Class Brats aus Texas schon da. Nach einigen Bieren kam man sich dann auch näher und ich muss sagen, es macht mich immer wieder froh diese Leute kennen gelernt zu haben. Von Anfang an super freundlich, herzlich und kein bisschen arrogant oder oberflächlich, was man den Amis ja so gerne nachsagt. Man verstand sich auf Anhieb, als wären wir schon lange Freunde und auch als Christine und ich sie in Münster wieder sahen freuten sie sich uns wieder zu sehen und überhäuften uns mit Geschenken.
Nach einiger Zeit waren dann schon viele bekannte Gesichter anwesend, aber leider füllte sich das AK nicht so richtig, da an diesem Abend noch ein Konzert im HDJ stattfand, am Ende waren es wohl so 70. Gegen 22.30 betraten wir dann die Bühne und legten los. Nur gab nach zwei Songs die Gesangsanlage ihren Geist auf und es hieß erst mal Warten und Bangen. Nico besorgte dann aber zusammen mit dem durchgeknallten Mischer die Gesangsanlage vom HDJ, wo das Konzert gerade zu Ende war. So konnten wir dann einige Bier später so gegen Mitternacht loslegen. Nach uns waren Skint an der Reihe und ihr schneller Oi! hat mir recht gut gefallen. Sie widmeten uns dann noch ihr Stiff Little Fingers-Cover ‚At the Edge’. Dank Grafenwalder Edel-Pils weiß ich vom Auftritt der Lower Class Brats nicht mehr viel.
Spät, spät war dann Schluss und nach ein paar letzten Bier und dem ein oder anderen betrunkenen Pläuschchen, mussten wir uns dann von unseren neuen Freunden verabschieden. Andreas (aus Siegen) hat dann die Nacht im Flur vor meiner Tür verbracht, da ich schon seelig von Blümchen und Bienchen träumte (oder waren es doch Drogen, leichte Mädels und dreckiger Rock’n'Roll?).

Krefeld in der Aktionskneipe der KuFa am 25.4.2001 mit The Messies

Montag, 21. Dezember 2009

Zum internationalen Tag gegen den Lärm ein Disasters-Konzert !?! Verkehrte Welt! Mittwochs bietet die KuFa Bands an in ihrer kleinen Halle zu spielen: Kein Eintritt, keine Gage. Deshalb vielen Dank an die Messies die trotzdem aus Bochum anreisten. Ich bin schön mit der Straßenbahn gekommen.
Hatten sich ziemlich viele Leute angekündigt und einige kamen auch tatsächlich, so dass sich ca. 100 Leute in der KuFa vergnügten. Die Anwesenden sahen dann auch unseren bis her besten Auftritt. Natürlich kamen wir nicht an die Messies heran, die nach uns wirklich eine sehr geile Show hinlegten.
Die Jungs hätten wirklich mehr Erfolg verdient. Punk a la 1977 at its best! Viel mehr gibt’s eigentlich nicht mehr zu schreiben.

Siegen im Casablanca am 21.4.2001 mit The Seperates

Montag, 21. Dezember 2009

Nach langer Pause endlich mal wieder auftreten! Leider hatte es im Winter dank unfähiger Veranstalter nicht geklappt in Merzingen (bei Stuttgart) zu spielen. Dafür hatte Andreas aus Siegen jetzt eine Show für uns und die Hagener Seperates auf die Punkrockbeine gestellt. Nochmal Dankechön!!
Morgens am Proberaum getroffen. Mit dabei die Roadcrew (bestehend aus Kleefisch und Kupfer). Autos beladen und ab ins Wochenende. Bis Siegen ging’s ziemlich zügig und ereignislos voran. Dank zuvorkommendem Mercedes-Benz-Fick-Opa der uns von ner Waschstraße bis zum Laden eskortierte, haben wir diesen schnell gefunden. Andreas und Nico warteten schon geduldig bei einem Bier.
Das Casablanca war eine größere Kneipe mit angeschlossener Pizzeria und es war glaube ich das erste Konzert hier. Das Konzert sollte im Keller stattfinden. Dafür mussten aber erst mal ein Paar Tische, Stühle und die sich darauf befinden Gäste zur Seite geschafft werden. Als die Seperates dann auch da waren wurde aufgebaut.
Nach dem mittlerweile gewohntem alkoholbefeuchtetem Warten im Backstage enterten wir die nicht vorhandene Bühne. Die ca. 50 Zahlenden berührte das aber wenig. Man blieb lieber sitzen und trank sein Bier. Sitzkonzert! Muß wohl aber trotzdem einigen gefallen haben, da wir nachher doch ganz gut Demos los wurden. Nach uns die Seperates. Sehr guter Punk’n'Roll, aber auch hier schien Siegen dem Stehen noch nicht mächtig.
Andreas erfreute vorher, zwischendurch und nachher mit lecker Musik aus der Konserve die Freunde des schlechten Geschmacks. Irgendwann verließen uns dann die netten Hagener gen Heimat. Dafür meinte ein besoffener Skinhead Christine und Nina dumm anmachen zu müssen. Nina dankte es mit einer kleiner Abkühlung aus ihrem Bierglas. Na ja, zu später Stunde mussten wir dann alle den Strapazen des langen Tages und König Alkohol Tribut zollen und waren froh als wir zu Andreas aufbrachen. Aber irgendwie konnten wir nie genügend Taxen auftreiben. Nach ewigem Warten, fuhr dann Hans mit Christines Auto, der Rest mit den mittlerweile eroberten Taxen. Ich staunte nicht schlecht über die Siegerländer Straßenführung: Eben mal 14% Steigung, danach 15% Gefälle usw. Als Niederrheiner ist man so was ja nicht gewöhnt, Hans hat’s trotzdem geschafft.
Morgens mit Andreas, Christine und Kupfer erst mal gefrühstückt und als wir satt waren (und fast nix mehr da war) den Rest geweckt. Dann wurden meine Fahrkünste auf eine harte Probe gestellt: Zurück zum Casablanca die restlichen Autos abholen. Irgendwie haben wir’s überlebt. Dann galt es sich von Andreas zu verabschieden und den Heimweg anzutreten. Unterwegs dann noch ein paar französische Touris erschreckt und dann war unser erstes Auswärtsspiel auch schon zuende.

Viersen in der Rock-Kultur-Werkstatt am 18.11.2000 mit Score For, Buix und Abstieg

Montag, 21. Dezember 2009

Nach ewigem Hin und Her hatten wir dann doch noch einen Mischer für den Abend gefunden (den Vanne und Rob verkörperten). Ich glaube wir haben angefangen. Nach uns kamen Buix, die mir gut gefallen haben. Melodischer Punkrock. Score For kamen irgendwo aus Süddeutschland und waren gerade auf Tour. Leider wurden sie von den anwesenden ca. 70 Besuchern ziemlich ignoriert. Sowieso waren glaube ich bei uns die meisten Leute drin.
Die Deutschpunker von Abstieg hatten dann fast gar kein Publikum mehr. Nun gut, eine schlechte Kopie von Planlos und warum sie vorher einen auf anspruchsvollen Musiker gemacht haben war mir beim Lauschen ihrer Künste auch schleierhaft. Hab sie mir mehr aus Mitleid angekuckt. Der Sänger hat dann noch den Schlagzeuger auf der Bühne angemacht weil der sich verspielt hatte und nachher im Backstageraum saßen die Jungs auch rum, als hätte ihr bester Freund ihnen die Förmchen im Sandkasten geklaut. Haben das ganze auf jeden Fall sehr ernst genommen. Sollten vielleicht mal mit South of Sanity in Kontakt treten. Am Ende sagte mir ihr Sänger noch, dass wir ja alle so clockwork-mäßig aussehen würden ???
War mir persönlich ja noch nie so aufgefallen.

St. Tönis im Palm Beach Cafe am 3.11.2000 mit den Parasiten und Golden Cockring

Montag, 21. Dezember 2009

Abschlusskonzert unserer großen ‚ Mischief and Mayhem’-Tour. Diesmal sozusagen ‚Back to the Roots’: Das Beach beherbergte nämlich unser erster Proberaum. Genau wie für fast alle St.Töniser Bands. Vielen Dank von hieraus noch mal an Klaus und Stefan für die gute Arbeit, die sie hier geleistet haben.
Den Anfang machten die Punkmädels der Parasiten. Kupfer ließ es sich nicht nehmen die ca. 60 Anwesenden mit einem Strip anzuwidern. Leider hatte er keine Ahnung, das Marita alles filmte… Dann wir: Diesmal hatte ich mich auch schon mit genug Starkmacher betankt und das Spielen war etwas schwieriger als sonst. Unser kreativer Wettbewerb zum erfinden eines Zweizeilers für ein Deutsch-Oi!-Song fand keine Resonanz, also haben wir den Preis selber getrunken.
Den Auftritt von Cockring habe ich dann irgendwie verpasst. Habe Lisa lieber den Backstageraum gezeigt. Nachdem im Beach Schluss war, waren wir noch mit ein paar Leuten bei mir – weiterfeiern.